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15.08.2018

01:38

Temperatur 16,1 C
Luftfeuchte 80 %
Taupunkt 12,6 C
Luftdruck 1018,0 hPa
Windrichtung 287
W-NW
Windstärke 23,3 km/h
Windböen 27,4 km/h
Wind 10m 21,1 km/h
Windchill 10,4 C
Regen/Tag 0,0 l/m

 


Aktuelle Wetterdaten

Wetterstation Aalbäumle 707 m über Normalnull
Mittwoch, 15. August 2018 01:38
Temperatur
16,1 C
Luftdruck
1018,0 hPa
Wind
287
Luftfeuchtigkeit
80 %
Tendenz
+2,6 hPa/6hup down
Windstärke
23,3 km/h
Taupunkt
12,6 C
Regen / 1/h
0,0 l/m
Windböe
27,4 km/h
Windchill
10,4 C
Regen / Tag
0,0 l/m
Wind 10 Min
21,1 km/h
Vorhersage - sonnig -

Telefonabruf Wetterstation 0160-3282349

Aktuelle Wettervorhersage


Wind u. Thermikprognose 14.8.18

Bodenwind:
Aus SW bis W mit 3-6 KT. Ab 7 UTC Zunahme auf 4-7 KT, Böen 10-15 KT. Bis zum Mittag weiter zunehmend auf 7-12 KT und auf NW drehend. Böen dann 20-25 KT. Am Abend aus NW mit 5-7 KT, südlich einer Linie Donaueschingen-Passau aus SW mit 5-8 KT. Böen 12 bis 16 KT. Während der ersten Nachthälfte Rückgang auf 2-5 KT aus westlicher Richtung.

Höhenwind:
2000FT | 280/05KT 17C | 270/10KT 20C | 3000FT | 300/10KT 14C | 270/10KT 16C | 5000FT | 290/15KT 11C | 280/15KT 12C |

Thermik:
Mäßige Wolkenthermik, zum Teil gestört durch Ausbreitungen und einzelne Überentwicklungen. Am Alpenrand durch Wolkenstau kaum nutzbare Thermik.

Das Wetter in Aalen 14.8.18
In Aalen kommt es vormittags und auch am Nachmittag zu einem Mix aus Sonne und Wolken und die Temperaturen liegen zwischen 15 und 23°C. Abends bleibt in Aalen die Wolkendecke geschlossen bei Werten von 18 bis zu 21°C. In der Nacht ist es bewölkt, die Sterne sind nur vereinzelt zu sehen und die Werte gehen auf 14°C zurück.

Die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei 90%, während mit einer Niederschlagsmenge von maximal 0.28 l/m² zu rechnen ist. Gefühlt liegen die Temperaturen bei 15 bis 27°C.

Wetterlage
und -entwicklung:
Am Alpenrand liegen noch die Reste einer Kaltfront. Aus Nordwesten fließt feuchte und milde Luft ein. Ein Höhentrog schwenkt ostwärts über Deutschland und labilisiert die Luftmasse. Erst in der Nacht zu Mittwoch verstärkt sich der Einfluss eines Hochs über Frankreich.
Alpenwetter:
Wetterseite des
Deutschen Alpenvereins


Skigebiete: Schwäbische Alb Ostalbskilift
Schneehöhen:Allgäu

 

Eine heiße Mission

Datum 13.08.2018

Die Sonne rückt zunehmend wieder in den wissenschaftlichen Fokus. Sowohl die US-amerikanische Weltraumagentur als auch ihr europäisches Pendant haben unterschiedlich fortgeschrittene Programme zur näheren Erkundung unseres Zentralgestirns mittels Weltraumsonden auf der Agenda.

Mit zwei Tagen Verspätung hat es im zweiten Anlauf schließlich geklappt: Am gestrigen Sonntag, dem 12.08.2018, startete von Cape Canaveral in Florida die "Parker Solar Probe", die neueste Weltraumsonde der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde (NASA). Diese hat die Aufgabe, die Atmosphäre der Sonne (die sogenannte "Korona") näher zu untersuchen. Dafür muss die Sonde bei der Mission extremer Hitze und enormer solarer Strahlung standhalten. Die auf das wissenschaftliche Gerät einwirkende Temperatur wird immerhin mit mehr als 1300 Grad Celsius abgeschätzt.

Obwohl die Sonne unser wichtigster Himmelskörper ist, ist diese noch relativ wenig mit Weltraumsonden erforscht. Durch die enorme Hitze in der Nähe der Sonne war es bisher technisch nicht möglich, Sonden nahe genug an die Sonne heranzuführen. Allerdings ist die aktuelle Mission nicht die erste, die sich mit der Sonne beschäftigt. Bereits im Jahre 1974 startete die Bundesrepublik Deutschland gemeinsam mit den Vereinigten Staaten die Sonde Helios 1. Zwei Jahre später folgte schließlich wie geplant deren Zwilling Helios 2. Beide Sonden untersuchten den Raum zwischen der Erde und unserem Zentralgestirn. Helios 1 näherte sich dabei der Sonne auf etwas über 46 Millionen Kilometern an, Helios 2 kam etwas näher an die Sonne heran. Die technischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte machen es nun aber möglich, dass sich die Parker Solar Probe der Sonne auf voraussichtlich 6 Millionen Kilometer nähern wird.

Wie fast jede Weltraummission hat auch die aktuell gestartete Untersuchung zum Ziel, mehr über die Entwicklung des Lebens auf der Erde zu erfahren. Immerhin ist die Sonne der Lieferant von Licht und Wärme für unseren Planeten. Außerordentlich wichtig ist aber auch, dass die sogenannten "Sonnenwinde" besser verstanden werden. Solche "Winde", die den Ausgang auf der Sonne haben, bestehen aus ionisierten Gasen (hauptsächlich Wasserstoff) als Teilchenstrom. Der "langsame" Sonnenwind erreicht dabei in Erdnähe eine Geschwindigkeit von 300 bis 500 km/s, der "schnelle" Sonnenwind kann sogar bis zu 750 km/s schnell sein und braucht daher von der Sonne bis zur Erde nur 2 bis 4 Tage. Starke Sonnenwinde können vor allem die Kommunikation mit Satelliten stören. Selbst auf der Erde sind bei vergangenen starken Ereignissen elektronische Geräte in Mitleidenschaft gezogen worden. Damit besteht ein erhöhtes Gefahrenpotential für unsere Stromversorgung und die elektronische Kommunikation.

In Kenntnis der Gefährlichkeit von solchen solaren Winden gibt es mit dem "Weltraumwetter" sogar eine eigene wissenschaftliche Teildisziplin. Diese hat unter anderem zur Aufgabe, Sonnenwinde und deren Stärke möglichst exakt zu prognostizieren. Mit solchen Vorhersagen können zum einen die für unsere Gesellschaft mittlerweile so wichtig gewordenen Satelliten, zum anderen die terrestrische elektronische Infrastruktur besser geschützt werden. Immerhin hängen auch die Wetterprognosen zu einem großen Teil von Messungen entsprechender Satelliten ab. Würden einige davon zur gleichen Zeit ausfallen, hätte das massive Folgen für die Wettervorhersagen. Diese Gefahren wurden auch in Europa erkannt, daher wird die ESA (Europäische Weltraumorganisation) im Jahre 2020 ebenfalls eine Sonde zur Sonne schicken.

Doch kommen wir vom Weltraumwetter zurück zum aktuellen Wetter in Deutschland. Am heutigen Montag wird es vor allem im Osten und Südosten des Landes erneut heiß mit Temperaturen über 30 Grad. Allerdings erreicht den Westen bereits die Kaltfront eines Tiefs mit Kern über der Nordsee, am Abend wird diese auch in den östlichen Landesteilen ankommen. Im Vorfeld dieser Front kommt es vor allem im Südosten zu kräftigen Gewitterentwicklungen, die örtlich auch unwetterartig mit heftigem Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen ausfallen können. Allerdings werden auch in den übrigen Regionen, das heißt vor allem im Westen und Nordwesten, Schauer und Gewitter entstehen, die mit Sturmböen einhergehen können.

Die Nacht der Sternschnuppen: Wo Sie die Perseiden am besten sehen können

Datum 12.08.2018

In der kommenden Nacht zum Montag wird das Maximum des Perseiden-Meteorregens erreicht. Bis zu 100 Sternschnuppen sind dabei pro Stunde zu sehen. Doch wo kann man am besten das Naturschauspiel beobachten?

Jedes Jahr um den 12. August ist mit hunderten von Sternschnuppen ein beeindruckendes Schauspiel am Nachthimmel zu sehen - vorausgesetzt natürlich, das Wetter spielt mit. Grund dafür sind die sogenannten "Perseiden", der stärkste Sternschnuppenstrom, den es gibt.

Wie entsteht der Perseidenstrom?

Wenn ein Komet seine Bahn um die Sonne dreht, hinterlässt er Gase, Moleküle und Staubteilchen, die ihn als eindrucksvollen Schweif begleiten. Wenn die Erde nun diese "Staubspur" kreuzt, fliegen die Staubteilchen, die der Komet hinterlassen hat, mit sehr hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre und verglühen dort. Genau dieses Verglühen sehen wir auf der Erde als Lichtstreif, die Sternschnuppe. Die Erde kreuzt den Staubstrom des Kometen jedes Jahr von Mitte Juli bis Ende August, wobei das Aktivitätsmaximum des Sternschnuppenschwarms um den 12. August erreicht wird.

Woher kommt der Name "Perseiden"?

Ihren Namen haben die Perseiden vom Sternbild Perseus. Denn es wirkt im Auge des Betrachters, als liege dort der Ausgangspunkt der Meteore. Zuweilen hört man auch die Bezeichnung "Tränen des Laurentius". Der Heilige Laurentius starb den Märtyrertod laut Überlieferung am 10. August - und der Legende nach vergoss der Himmel Tränen über seinen Tod.

Wie und wo lassen sich die Sternschnuppen am besten beobachten?

Die beste Zeit, um viele Sternschnuppen zu sehen, ist ab heute Abend 23 Uhr bis morgen früh ca. 05 Uhr. Idealerweise schaut man in östliche Richtung, zum Sternenbild Perseus. Experten rechnen damit, dass durchschnittlich 60 Sternschnuppen pro Stunde zu sehen sind, lokal sogar bis zu 100. Am besten lassen sich die Sternschnuppen von einem möglichst dunklen Ort beobachten. Wenn man in der Stadt wohnt, sollte man möglichst rausfahren oder auf einen nahegelegenen Berg oder Hügel gehen, weit weg von künstlichen Lichtquellen, die die Sicht stören. Diese Lichtverschmutzung der großen Städte und Ballungszentren ist auch gut im beigefügten Satellitenbild zu erkennen. Diese Momentaufnahme machte ein hochaufgelöster NASA-Satellit vor drei Nächten. Es sind aber auch durchaus Regionen auf dem Bild zu sehen, die deutlich ungestörter von künstlichen Lichtquellen sind; der Nordosten Deutschlands zum Beispiel. Gülpe im Havelland gilt dabei übrigens als der dunkelste Ort Deutschlands.

Spielt das Wetter mit?

Die Bedingungen für die Sichtung vieler Sternschnuppen sind insgesamt gut. Im Norden Deutschlands können dichtere Wolkenfelder die Sicht trüben, in der Mitte und im Süden ist es jedoch oft wolkenlos. In der zweiten Nachthälfte ziehen von Westen allerdings dichtere Wolken auf, von NRW über Rheinland-Pfalz bis in den Südwesten Baden-Württembergs sollten Campingstuhl oder Decke also am besten schon für die ersten Nachtstunden bereitgehalten werden. Übrigens ist außerdem Neumond, d.h. der Mond wird die Sternschnuppen nicht überstrahlen.

Insgesamt also gute Voraussetzungen für alle, die noch viele Wünsche offen haben...

Dipl.-Met. Magdalena Bertelmann

Leuchtende Nachtwolken - ein ehemals sehr seltenes Phänomen

Datum 11.08.2018

Leuchtende Nachtwolken, vor 150 Jahren nur sehr selten am sommerlichen Nachthimmel zu entdecken, sind heutzutage deutlich häufiger zu sehen. Eine Studie zeigt, wie der Mensch die Wolken in der mittleren Atmosphäre beeinflusst.

Silbrig weiß schimmernd sind sie in wenigen Sommernächten am nördlichen Horizont in Deutschland zu entdecken: so genannte "Leuchtende Nachtwolken". Anders als "gewöhnliche" Wolken, die in unseren mittleren Breiten bis zu 13 km hoch sein können, befinden sich Leuchtende Nachtwolken in deutlich größerer Höhe. Sie sind in der mittleren Atmosphäre (Mesosphäre) in einer Höhe von etwa 83 km zu finden. Ihren Namen verdanken die Wolken dem Effekt, dass sie noch von der Sonne beschienen werden, wenn diese bereits 6 bis 16 Grad unter dem Horizont steht und der Himmel ansonsten schon dunkel ist. Dann leuchten diese Wolken silbrig weiß, teils auch etwas bläulich. Zahlreiche Bilder dieser Wolken finden Sie auf der Webseite des Noctilucent Cloud Observing Network, kurz NLCNET (http://ed-co.net/nlcnet/).

Nicht anders als tiefer gelegene Wolken bestehen auch die Leuchtenden Nachtwolken aus Wassereis, das aber in der großen Höhe nur noch in sehr geringer Konzentration vorkommt. Für die Bildung braucht es zudem sehr tiefe Temperaturen (unter -140 Grad Celsius) und Kondensationskerne, wie zum Beispiel Staub von Meteoriten.

Eine Studie des Leibnitz-Instituts für Atmosphärenphysik (Paper: https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1029/2018GL077719) hat nun untersucht, inwieweit die Emission von Kohlenstoffdioxid, Methan und Wasserdampf in den letzten 150 Jahren die Sichtbarkeit der Leuchtenden Nachtwolken erhöht hat. Mit Computermodellen wurden dabei die nördliche Hemisphäre und die Leuchtenden Nachtwolken von 1871 bis 2008 simuliert. Ergebnisse der Studie lassen darauf schließen, dass sich durch die Methanemissionen der Wasserdampfgehalt in der Mesosphäre seit Ende des 19. Jahrhunderts um 40 Prozent erhöht hat und damit die Sichtbarkeit der Wolken, nicht unbedingt das Vorhandensein der Wolken, deutlich verbessert hat.

Durch die Erhöhung des Wasserdampfes soll sich die Eismenge in der mittleren Atmosphäre von 1871 bis 2008 mehr als verdoppelt haben. Die Auswirkungen auf die Sichtbarkeit der Wolken sind enorm. Waren die Wolken im 19. Jahrhundert für Menschen in den mittleren und hohen Breiten nur alle paar Jahrzehnte zu sehen, kann man sie heute mehrmals im Sommer zu Gesicht bekommen.

Anders wirken die Emissionen von Kohlenstoffdioxid: Obwohl der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid die untere Atmosphäre erwärmt und die mittlere Atmosphäre kühlt, führen die tieferen Temperaturen zu kleineren Eispartikeln, die schwieriger zu sehen sind. Zu niedrige Temperaturen verschlechtern also die Sichtbarkeit der Leuchtenden Nachtwolken.

MSc.-Met. Thore Hansen

So ein Krach!

Datum 09.08.2018

Zum Ende der Hitze kommen nun die Blitze. So wird das heiße Wetter am heutigen Donnerstag vielerorts mit einem Knalleffekt und viel Lärm beendet. Warum aber kracht es überhaupt und manchmal auch so laut?

Die seit vielen Tagen andauernde Hitze mit Temperaturen bis nahe 40 Grad findet am heutigen Donnerstag nun ein (vorläufiges?) Ende. Wie so oft räumt eine von Westen kommende Kaltfront die heiße Luft ab und schiebt sie nach Osten weg. Und wie so häufig geschieht dies natürlich mit Blitz und Donner. Starke Blitze verursachen dabei Donner, die so laut werden können wie ein startendes Flugzeug!

Ein Donner entsteht infolge eines Blitzes. Der Blitz erhitzt die Luft im Entstehungskanal so stark und schnell, dass diese sich explosionsartig ausdehnt. Im Blitzkanal werden Temperaturen bis 50.000 Grad erreicht. Dabei wird eine Schockwelle erzeugt, die sich mit Schallgeschwindigkeit in alle Richtungen ausbreitet.

Die Schallgeschwindigkeit beträgt in trockener Luft bei 20 Grad 343 Meter pro Sekunde (bzw. 1235 km/h). Damit lässt sich gut die Entfernung zu einem Blitz berechnen: Alle 3 Sekunden legt die Schockwelle eine Strecke von 3 mal 343 Metern, also rund einen Kilometer, zurück. Nun zähle man bei einem Blitz einfach die Sekunden bis zum Donner und teile das Ganze durch 3, um die Entfernung in Kilometern zu bekommen.

In unmittelbarer Nähe zum Blitz nehmen wir einen scharfen und lauten Knall wahr, oft auch begleitet von einem Knistern. Je weiter wir uns jedoch von ihm weg befinden, desto mehr geht der Donner in einer Art Donnerrollen oder -grollen über. Dieser Effekt kommt zustande, da die Schallwellen der Schockwelle, die sich ja in alle Richtungen ausbreiten, nun immer öfter am Erdboden, an Objekten (beispielsweise an Gebäuden oder an Bergen) und an Wolken reflektiert werden. Dadurch überlagern sie sich immer häufiger, was das manchmal sogar mehrsekündige Donnerrollen verursacht.

In größerer Entfernung vom Blitz, in Mitteleuropa typischerweise zwischen 5 und 20 km, ist der Donner irgendwann nicht mehr zu hören. Zum einen spielt dabei die Absorption der Schallwellen durch die Atmosphäre eine Rolle, die nach Temperatur- und Feuchteverteilung unterschiedlich stark sein kann. Zum anderen werden die Schallwellen aber auch immer mehr in Richtung Weltall gestreut, weil die Erde eben eine Kugel ist. Bei einem Blitz, dessen Donner man nicht mehr hören kann, spricht der Meteorologe von "Wetterleuchten".

Ein Donner kann eine Lautstärke von bis zu 130 Dezibel haben, also so laut werden wie ein startendes Düsenflugzeug oder ein Presslufthammer. Bei 110 Dezibel liegt die Schmerzgrenze. Gehörschäden sind daher insbesondere nahe einem Blitz nicht ausgeschlossen. Sogar ein Riss des Trommelfells ist möglich, wenn der Schalldruck der Schockwelle zu groß ist.

Ein Donner ist umso lauter, je stärker der Blitz ist. Die meisten Blitze haben einen Impulsstrom zwischen 10 und 30 Kiloampere (kA), die Amplitude kann bei uns aber von 2 bis knapp über 400 kA reichen. Ab etwa 100 kA ist der Blitz stark und sein Donner auch noch in einiger Entfernung ziemlich laut wahrzunehmen.

In der Nacht hört sich ein Donner übrigens lauter an als tagsüber. Die Nebengeräusche sind dann im Vergleich zum Tage deutlich reduziert. Es ist daher nicht verwunderlich, dass ein starker Donner manchen aus dem Schlaf reißt und der ein oder andere sogar vielleicht vor Schreck aus dem Bett fällt.

Deutschlandwetter im Juli 2018:

Datum 02.08.2018

Die wärmsten, trockensten und sonnigsten Orte in Deutschland

Erste Auswertungen der Ergebnisse der rund 2000 Messstationen des DWD in Deutschland.

Besonders warme Orte im Juli 2018* 1. Platz Frankfurt am Main-Westend (Hessen) 23,6 °C Abweich. +4,2 Grad 2. Platz Waghäusel-Kirrlach (Baden-Württemberg) 23,2 °C Abweich. +3,7 Grad 3. Platz Frankfurt am Main (Hessen) 23,2 °C Abweich. +4,3 Grad

Besonders kalte Orte im Juli 2018* 1. Platz Carlsfeld (Sachsen) 16,3 °C Abweich. +3,5 Grad 2. Platz Zinnwald-Georgenfeld (Sachsen) 16,9 °C Abweich. +3,7 Grad 3. Platz Messstetten (Baden-Württemberg) 17,0 °C Abweich. +2,1 Grad

Besonders niederschlagsreiche Orte im Juli 2018** 1. Platz Aschau-Stein (Bayern) 165,9 l/m² 64 Prozent 2. Platz Ruhpolding-Seehaus (Bayern) 156,6 l/m² 67 Prozent 3. Platz München-Kirchtrudering (Bayern) 153,6 l/m² 125 Prozent

Besonders trockene Orte im Juli 2018** 1. Platz Helgoland (Schleswig-Holstein) 2,2 l/m² 4 Prozent 2. Platz Selfkant-Havert (Nordrhein-Westfalen) 2,3 l/m² 3 Prozent 3. Platz Emden (Niedersachsen) 2,5 l/m² 3 Prozent

Besonders sonnenscheinreiche Orte im Juli 2018** 1. Platz Ummendorf (Sachsen-Anhalt) 357 Stunden 181 Prozent 2. Platz Westermarkelsdorf/Fehmarn (Schleswig-Holstein) 356 Stunden 147 Prozent 3. Platz Schönhagen/Ostseebad (Schleswig-Holstein) 356 Stunden 167 Prozent

Besonders sonnenscheinarme Orte im Juli 2018** 1. Platz Garmisch-Partenkirchen (Bayern) 218 Stunden 109 Prozent 2. Platz Oberstdorf (Bayern) 227 Stunden 113 Prozent 3. Platz Messstetten (Baden-Württemberg) 251 Stunden 103 Prozent

oberhalb 920 m NN sind Bergstationen hierbei nicht berücksichtigt.

* Monatsmittel sowie deren Abweichung vom vieljährigen Durchschnitt (int. Referenzperiode 1961-1990).

** Prozentangaben bezeichnen das Verhältnis des gemessenen Monatswertes zum vieljährigen Monatsmittelwert der jeweiligen Station (int. Referenzperiode, normal = 100 Prozent).

Hinweis:

Einen ausführlichen Monatsüberblick für ganz Deutschland und alle Bundesländer finden Sie im Internet unter www.dwd.de/presse.

Meteorologe Christian Throm


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