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18.06.2018

05:59

Temperatur 12,3 C
Luftfeuchte 86 %
Taupunkt 10,0 C
Luftdruck 1020,2 hPa
Windrichtung 290
W-NW
Windstärke 15,0 km/h
Windböen 19,3 km/h
Wind 10m 16,9 km/h
Windchill 7,9 C
Regen/Tag 0,0 l/m

 


Aktuelle Wetterdaten

Wetterstation Aalbäumle 707 m über Normalnull
Montag, 18. Juni 2018 05:59
Temperatur
12,3 C
Luftdruck
1020,2 hPa
Wind
290
Luftfeuchtigkeit
86 %
Tendenz
+1,1 hPa/6hup down
Windstärke
15,0 km/h
Taupunkt
10,0 C
Regen / 1/h
0,0 l/m
Windböe
19,3 km/h
Windchill
7,9 C
Regen / Tag
0,0 l/m
Wind 10 Min
16,9 km/h
Vorhersage - sonnig -

Telefonabruf Wetterstation 0160-3282349

Aktuelle Wettervorhersage
Neu Kamera und Schwenkneigekopf im Probebetrieb !

Wind u. Thermikprognose 17.6.18

Bodenwind:
Am Morgen VRB mit 1-4 KT. Vormittags in Baden-Württemberg und Franken aufkommender NW-Wind mit 5-10 KT, mittags ausbreitend bis an den Alpenrand. Selten treten Gewitterböen auf mit 15-25 KT aus NW. In der ersten Nachthälfte NW-Wind mit 2-7 KT.

Höhenwind:
2000FT | 280/05KT 20C | 330/10KT 21C | 3000FT | 270/05KT 16C | 330/10KT 16C | 5000FT | 240/05KT 12C | 330/10KT 12C |

Thermik:
Im Osten und Südosten bis zum frühen Nachmittag gute Thermik, danach zunehmende Überentwicklungen und Wolkenfelder. Sonst wegen der Frontpassage nur zeitweise bei Auflockerungen mäßige Thermik.

Das Wetter in Aalen 17.6.18
In Aalen ist es morgens vielfach wolkig, gebietsweise kann sich auch die Sonne durchsetzen bei Temperaturen von 15°C. Gegen später ist es wolkig, die Sonne zeigt sich nur vereinzelt und die Temperatur steigt auf 21°C. Am Abend ist in Aalen der Himmel bedeckt und die Temperaturen liegen zwischen 17 und 19 Grad. In der Nacht ist es bedeckt bei Tiefsttemperaturen von 13°C.


Wetterlage und -entwicklung:
Tagsüber überquert uns eine schwache Kaltfront von Nordwest nach Südost. Rückseitig fließt etwas kühlere Luft ein. Nachts bildet die Kaltfront am Alpenrand eine Welle und verursacht noch zeitweise Regen. In den übrigen Bereichen macht sich wieder der Azorenhochkeil bemerkbar, der sich von Frankreich erneut bis nach Deutschland ausdehnt und die Luftmasse stabilisiert.

Alpenwetter:
Wetterseite des
Deutschen Alpenvereins


Skigebiete: Schwäbische Alb Ostalbskilift
Schneehöhen:Allgäu

 

Sommer in Südostasien

Datum 16.06.2018

In den vom Monsunklima geprägten Gebieten der Erde bestimmen "Regen- und Trockenzeit" das Leben der Menschen, in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht, oftmals aber auch mit unmittelbaren Folgen für Leib und Leben. Im Sommer bringt der Südwestmonsun in Südostasien vielerorts die Regenzeit mit ergiebigen Niederschlägen, darüber hinaus entstehen im Zusammenhang mit der Tiefdruckrinne der innertropischen Konvergenz häufig tropische Stürme bzw. die berüchtigten Taifune.

Monsune sind großräumige, mit beständigen Winden einher gehende Luftströmungen in den Tropen und niederen Subtropen mit halbjährlichem Richtungswechsel. Ihre Ursache ist die mit der Verlagerung der sogenannten innertropischen Konvergenzzone (engl. Abk. ITCZ) mit dem Sonnenstand im Verlaufe des Jahres einher gehende unterschiedliche Erwärmung von Meer und Land, man kann sie daher auch als gigantische Land- und Seewindzirkulation auffassen.

Im Nordwinter liegt die Innertropische Konvergenzzone und die damit verbundene Tiefdruckrinne weit im Süden, die asiatischen Landmassen sind gegenüber den südlichen Meeren vergleichsweise kalt, dort herrscht hoher Luftdruck im Bodenniveau. Es entsteht ein Zirkulationsregime, in welchem relativ kalte und trockene Luft vom asiatischen Kontinent südwärts strömt, der Winter- oder Nordostmonsun.

Im nordhemisphärischen Frühjahr und Sommer liegen die Verhältnisse anders, mit zunehmendem Sonnenstand erwärmen sich die Festländer Süd- und Südostasiens stark und die ITCZ wandert nach Norden. Die umgebenden Meere sind nun relativ kühl, dort herrschen absinkende Luftbewegung und höherer Luftdruck. Es entsteht eine entgegengesetzt rotierende Zirkulation, der Sommer- oder Südwestmonsun (Andauer etwa von Ende Mai/Juni bis September/Oktober).

Da der südostasiatische Südwestmonsun über weite und relativ warme Meeresflächen weht, kann sich die Luft mit viel Wasserdampf anreichern. Der Sommermonsun ist also feuchtwarm und bringt vielerorts ergiebige Regenfälle (sog. Monsunregen), die von Gewittern durchsetzt und bei Staueffekten im Luv von Gebirgen noch verstärkt werden. Darüber hinaus dienen die "Monsuntröge" der innertropischen Konvergenz gern als Entstehungsherde für die in der Region häufigen tropischen Stürme bzw. die berühmt-berüchtigten Taifune.

Um sich ein Bild von den intensiven Sommerniederschlägen in Südostasien zu machen, seien die bis Samstag, den 16.06.2018, 00:00 Uhr UTC, gemessenen 24-stündigen Regenmengen von Cubi Point (Philippinen, 14°48'N, 120°16'E, 19 m Höhe) mit 129 L/m² (= mm) und Naze (Japan, Insel Amami-Oshima, 28°23'N, 129°30'E, 3 m Höhe) mit 125,5 mm erwähnt. Ursache für die letztgenannten "Wolkenbrüche" ist übrigens der tropische Sturm GAEMI, der Samstagfrüh im Seegebiet südsüdwestlich des japanischen Inselreiches entstanden war. Während derartige Regenmengen in Mitteleuropa selten sind, stehen sie im südostasiatischen Sommer auf der Tagesordnung.

Die unten stehende Karte Südostasiens, unterlegt mit einem infraroten Satellitenbild (10,8 µm), zeigt vierundzwanzigstündige Niederschlagsmengen in ganzen Litern pro Quadratmeter [L/m² = mm] vom heutigen Samstag, den 16.06.2018, um 00:00 Uhr UTC. Außerdem sind die zum selben Termin vom amerikanischen Vorhersagemodell GFS an den Gitterpunkten berechneten Windvektoren, mit dem Betrag der Windgeschwindigkeit in Knoten (engl. Einheitenzeichen [kt], lange Fieder = 10 kt, kurze Fieder = 5 kt, 1 kt = 1,852 km/h) sowie der Windrichtung, auf der erdoberflächennahen 1000-hPa- Hauptdruckfläche eingezeichnet.

Eine bodennahe, an der Bewölkung erkennbare, eher flache Tiefdruckrinne erstreckt sich vom Golf von Bengalen über Hinterindien hinweg bis zum Ostchinesischen Meer. Der von den Luftdruckunterschieden angetriebene, zunächst südliche Wind wird nördlich von etwa 5° nördlicher Breite durch die nun deutlich wirksame Corioliskraft nach rechts abgelenkt und weht nun recht straff mit 25 Knoten aus Südwest. Rechts oben im Bild belegt die zyklonale, also dem Uhrzeigersinn entgegen gerichtete Rotation der Windvektoren den entstehenden Tropensturm GAEMI, dessen Wolkenspirale noch recht schwach ausgeprägt ist.

"Normalität" ist eingekehrt: Rückblick und Ausblick

Datum 15.06.2018

Nach den vergangenen außergewöhnlichen Wetterwochen, geprägt vor allem von Gewittern mit sintflutartigen Regenfällen, (hoch)sommerlichen Temperaturen, aber gebietsweise auch von Trockenheit, hat sich nun typisch mitteleuropäisches Sommerwetter eingestellt.

Eine außergewöhnliche Witterungsperiode liegt hinter uns. Nachdem sich im März der Winter mit Schnee und Dauerfrost verabschiedete, schien anschließend der Frühling in diesem Jahr regelrecht auszufallen und der Winter direkt in den Sommer überzugehen. Dem bisher wärmsten April seit Beginn offizieller Temperaturmessungen folgte ebenso der bisher wärmste Mai, sodass der diesjährige meteorologische Frühling trotz des Kaltstarts im März als zweitwärmster seiner Zunft in die Geschichte einging (siehe Frühlingsbilanz im angefügten Link). Diese bemerkenswerte Witterungsperiode ging sogar bis zum Ende des ersten Junidrittels in die Verlängerung, das ebenso deutlich wärmer als im langjährigen Mittel ausfiel. Neben den teils hochsommerlichen Temperaturen sorgten in den vergangenen Wochen fast täglich heftige Gewitter mit sintflutartigen Regenfällen für Schlagzeilen, die in zahlreichen Orten in Deutschland verheerende Überschwemmungen, Sturzfluten und immense Schäden verursachten. Als Kontrastprogramm herrscht(e) in Teilen Nord- und Ostdeutschlands große Trockenheit, die für Natur und Landwirtschaft zunehmend zum Problem wurde.

Ursache hierfür war eine in den vergangenen Wochen und Monaten vorherrschende sehr stabile Großwetterlage. Über dem Nordatlantik war die normalerweise rege Tiefdruckaktivität auffällig schwach. Anstelle dessen dominierten vom mittleren Nordatlantik über das Europäische Nordmeer bis nach Skandinavien und Osteuropa Hochdruckgebiete, die sich immer wieder regenerieren konnten (siehe obige Abbildung vom 27 Mai, 02 MESZ). Die atlantischen Tiefs, ohnehin schon recht schwach auf der Brust, hatten somit keine Chance gegen das Hochdruck-Bollwerk anzukommen (sogenannte Blocking-Lage). Daher konnten kaum Tiefs kühle und feuchte Meeresluft nach Deutschland transportieren. Vorderseitig eines Höhentiefs über der iberischen Halbinsel sickerte dagegen immer wärmere und feuchtere Luft zu uns ein. Über Mitteleuropa selbst verhinderten zudem geringe Luftdruckgegensätze einen Luftmassenaustausch, sodass wir uns wochenlang in dieser schwülwarmen Luftmasse befanden, in der sich über den Mittelgebirgen und im Bereich schwacher bodennaher Tiefdruckzonen schwere Gewitter entluden.

Diese Großwetterlage hat sich Anfang/Mitte dieser Woche grundlegend umgestellt. Die Blocking-Lage wurde nach langer Zeit einmal wieder von einer eher westlichen Strömung abgelöst. Salopp gesprochen ist wieder "Normalität" eingekehrt (siehe untere Abbildung von heute, 02 MESZ). Dem Azorenhoch steht ein großräumiger Tiefdruckkomplex über dem nördlichen Nordatlantik und dem Europäischen Nordmeer gegenüber. Darin eingebettet ist das für die Jahreszeit recht kräftige Sturmtief ZOEY, das gestern Teilen Großbritanniens einen heftigen Sommersturm brachte und heute mit schweren Sturmböen die norwegische Küste heimsucht. Je nachdem, ob nun in Deutschland der Einfluss des Azorenhochs oder der des sogenannten Islandtiefs dominiert, ist entweder mit sonnigem und mäßig warmem Wetter oder mit eher kühlem und wechselhaftem Wetter zu rechnen.

Das Tal mit vergleichsweise kühlen Temperaturen zur Wochenmitte ist bereits wieder überschritten, wobei sich die Temperaturen nur wegen der vorherigen andauernden Wärme- bzw. Hitzeperiode so kühl anfühlten. Aktuell nimmt das Azorenhoch Kontakt mit einem Hoch über Russland auf, sodass sich Deutschland im Bereich einer Hochdruckbrücke befindet. Ausgehend von Tief ZOEY macht sich noch eine schwache Okklusionsfront etwa vom Saarland über die Mitte bis nach Vorpommern mit einem schmalen Wolkenband bemerkbar. Dieses löst sich unter Hochdruckeinfluss aber langsam auf. Ansonsten können wir uns heute über recht freundliches Wetter mit einem Mix aus Sonne und Wolken bei angenehmen Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad freuen. Damit liegen die Temperaturen im für die Jahreszeit durchschnittlichen Bereich.

Am morgigen Samstag überwiegt weiterhin der Hochdruckeinfluss. Neben einigen Quellwolken lässt sich bei noch etwas ansteigenden Höchsttemperaturen (22 bis 28°C) vor allem im Süden die Sonne blicken. Im Norden sind jedoch ab dem späten Nachmittag erste Schauer möglich. In der Nacht zum Sonntag und am Sonntag selbst unterbricht ein kleines Höhentief über der Nordsee das Hochdruckwetter und es kommt zunächst im Norden, am Nachmittag auch im Osten und Süden zu einzelnen Schauern und kurzen Gewittern. Vor allem dort muss man beim "Public Viewing" den Himmel im Auge behalten. In der kommenden Woche setzt sich die "Normalität" fort, wobei ab Wochenmitte noch offen ist, wohin beim Wetter die Reise geht.

 

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